Alessandro De Marchi

Alessandro De Marchi © Martin Vandory

Alessandro De Marchi, seit 2010 Künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, wurde in internationalen Medien für seinen „feinsinnigen“ Umgang mit Opern des 17., 18. und frühen 19. Jahrhunderts, für „vibrierende Rhythmen“, „raffinierte Farben“ in der Umsetzung der Musik, seinen „federnden Elan“ und als „hervorragender Partner der Sänger“ gelobt.

Der gebürtige Römer ist an vielen bedeutenden Opernhäusern Europas als Spezialist für historisch informiertes Musizieren und originale Klangbilder gefragt. Mit einem breiten und entdeckungsreichen Repertoire von Opern Monteverdis über Händel, Gluck und Mozart bis Bellini leitet Alessandro De Marchi Aufführungen an der Mailänder Scala, am Teatro San Carlo in Neapel, der Hamburgischen Staatsoper, der Sächsischen Staatsoper Dresden, der Berliner Staatsoper Unter den Linden, der Komischen Oper Berlin, der Württembergischen Staatsoper Stuttgart, am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an der Den Norske Opera Oslo, der Opéra National Lyon, am Teatro Regio Turin, beim Maggio Musicale Florenz, bei den Händel-Festspielen Halle und am Nationaltheater Prag.

Alessandro De Marchi, der am Konservatorium von Santa Cecilia Orgel und Komposition und an der Schola Cantorum Basiliensis Cembalo, Basso continuo und Kammermusik studierte, baute in seinem Heimatland Italien das Orchester Academia Montis Regalis zu einem führenden Originalklangensemble auf, mit dem er als Erster Dirigent Opernproduktionen verwirklicht und internationale Konzertgastspiele gibt. De Marchis Verbindung zu den Ambraser Schlosskonzerten und Innsbrucker Festwochen der Alten Musik reicht weit zurück. Als Konzertcembalist und -organist trat er hier u. a. mit dem Ensemble The Rare Fruits Council und im Duo mit Attilio Cremonesi auf, als Musiktheaterdirigent leitete er in Innsbruck Produktionen von Mozarts „Il re pastore“ und „La clemenza di Tito“, Pasquinis „Sant’ Agnese“, Haydns „L’isola disabitata“, Pergolesis „L’Olimpiade“ und „La serva padrona“, Bachs „Kaffeekantate“, Telemanns „Flavius Bertaridus, König der Langobarden“, Provenzales „La Stellidaura vendicante“ und Domenico Scarlattis „La Dirindina“. Auf CD erschienen von den Festwochen international hochgelobte Aufnahmen unter der Leitung De Marchis von „L’Olimpiade“, „Flavius Bertaridus“ und „La Stellidaura vendicante“ sowie von einem Konzert in Stift Wilten mit geistlicher Musik von Händel und Caldara.

Programmbuch 2014

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